Wenn das Kleine nicht mehr erkannt wird : Low-Vision (LV)
Die "Low-Vision-Beratung" unterstützt sehbehinderte Menschen in ihrem Anliegen, für das Erkennen von kleinen Dingen ihr Sehvermögen optimal einsetzen zu können.
Beispiele:
- Herr B. kann seit einiger Zeit den kleingedruckten Zeitungstext nicht mehr lesen.
- Frau K. möchte unbedingt weiterhin die Fotos ihrer Enkel betrachten können.
- Herr S. kann die Hausnummern und Strassenschilder nicht mehr erkennen.
- Frau K. singt in einem Chor und kann die Partitur nicht mehr lesen.
Eine ausgebildete Fachkraft (Low-Vision-Berater) klärt zusammen mit der betroffenen Person deren persönlichen Ziele und Möglichkeiten ab. Auf dieser Basis findet eine individuelle Beratung statt.
Rahmenbedingungen und Möglichkeiten
- Die Untersuchung beim Augenarzt ist eine wichtige Basis.
- Abklärung des Sehvermögens (Lichtbedarf, Kontrastsehen, Vergrösserungsbedarf, Visus, usw.).
- Auswahl und Gebrauch von optischen Hilfsmitteln (Lupenbrillen, Hand- und Leuchtlupen, elektronischen Lesegeräten, usw.).
- Zusammenarbeit mit den spezialisierten Augenoptikern.
- Einrichten des Lese- und Arbeitsplatzes.
- Abklärung und Hilfe bei Fragen der Beleuchtung.
- Beratung und Unterstützung bei finanziellen Fragen betreffend Hilfsmittel.